Wissen für Tierhalter

Diese Seite bietet dir wertvolle Einblicke rund um Tiergesundheit, ganzheitliche Zusammenhänge und die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier. Hier findest du Themen, die sowohl alltagsnah als auch fachlich fundiert sind – von akuten wie chronische Erkankungen, Kundengeschichten bis hin zu emotionalen und energetischen Aspekten, die unsere Tiere ebenso betreffen wie uns selbst.
Es lohnt sich, hier immer wieder vorbeizuschauen, denn diese Seite wird stetig weiter wachsen und diese Sammlung wird kontinuierlich erweitert und lebt davon, dich als Tierhalter*in zu unterstützen, zu inspirieren und zu stärken.

35 dsc0245 (2)

Mensch & Tier – ein fein aufeinander abgestimmtes Team
Unsere Tiere nehmen weit mehr wahr, als wir oft glauben. Sie spüren Stimmungen, unausgesprochene Gefühle, innere Unruhe, Anspannung, Unsicherheit, Ängste, Sorgen – und reagieren darauf mit einer Sensibilität, die mich immer wieder berührt.
In der gemeinsamen Beziehung spielt deshalb nicht nur das körperliche und mentale Wohl des Tieres in allen seinen Facetten eine Rolle, sondern auch das innere Gleichgewicht seines Menschen.
Sie halten dir einen Spiegel vor, liebevoll, klar und ohne Bewertung. Wenn ein Tier Symptome zeigt, ist das oft mehr als ein körperliches Thema. Es kann ein Hinweis sein – auf Stress im Umfeld, auf unausgesprochene Emotionen, auf energetische Disharmonien. Viele Verhaltensweisen oder körperliche Reaktionen unserer Tiere stehen in engem Zusammenhang mit dem, was in ihrem Umfeld – und besonders in ihrem Menschen – vor sich geht. Genau deshalb lohnt es sich, beide Seiten zu betrachten: das Tier und seinen Menschen und meist entsteht ein tieferes Verständnis.
Und wenn du das Gefühl hast, dass auch bei dir selbst etwas in Bewegung kommen darf, begleite ich dich gern mit der AOE (akupunkturorientierte Energiearbeit für den Menschen). Sie bietet dir die Möglichkeit, deine eigene Balance zu stärken, innere Spannungen zu lösen und wieder in einen Zustand zu kommen, der deinem Tier gut tut – weil er auch dir gut tut. Ein klarer, stabiler Mensch schafft ein klareres, stabileres Umfeld für sein Tier. Dein Tier zeigt dir den Weg. Du entscheidest, ob du ihn gehen möchtest. Wenn du hier Bedarf spürst oder Fragen hast, kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden.

horse, equine, animal, nature, farm animal

Borreliose beim Pferd
Wenn du das Gefühl hast „irgendetwas stimmt da nicht“ – stille Botschaft nach einem Zeckenbiss:
Manchmal ist es kein offensichtliches Lahmen. Kein klares Fieber.
Kein Befund, den man schwarz auf weiß in den Händen hält.
Und doch spürst du es: „Irgendetwas hat sich verändert.“
Der Blick wirkt leerer. Die Bewegung schwerer. Das Wesen verändert – leiser, angespannter oder unerklärlich müde.
Wenn du das kennst, dann hör auf dein Bauchgefühl.
Denn Pferde sprechen selten laut. Sie flüstern.

Zecken – klein, unscheinbar, aber nicht harmlos
Zecken sind mehr als ein lästiges Sommerproblem. Sie können Erkrankungen übertragen, die sich tief im Körper festsetzen – manchmal über Jahre hinweg, oft unbemerkt. Borreliose ist die bekannteste davon. Doch es gibt weitere Erreger, die das Pferd schwächen können. Das Tückische: Die Symptome sind selten eindeutig. Ein Pferd, das plötzlich „faul“ wirkt. Lahmheiten, die kommen und gehen. Wesensveränderungen, Schreckhaftigkeit, Spannigkeit oder unerklärliche Verdauungsprobleme. Und niemand findet eine klare Ursache.

Wenn etwas im Inneren arbeitet – leise, aber dauerhaft
Einige Erreger sind wahre Überlebenskünstler. Sie können sich tarnen, sich dem Immunsystem entziehen und lange im Hintergrund wirken. Manchmal ziehen sie sich zurück – und kommen bei Stress, Umbrüchen oder emotionalen Belastungen wieder an die Oberfläche. Gerade sensible Pferde zeigen das oft sehr deutlich.

Symptome, die man nicht ignorieren sollte:
– Vielleicht erkennst du dein Pferd hier wieder:
– Es wirkt schneller müde oder lustlos
– Das Verhalten verändert sich – in der Herde oder dir gegenüber
– Berührungen werden plötzlich unangenehm
– Es stolpert oder wirkt unsicher
– Wechselhafte Lahmheiten tauchen auf – ohne klare Erklärung
– Magen, Darm, Haut oder Hufe machen immer wieder Probleme
Oft wird dann an einzelnen Symptomen gearbeitet – Futter, Magen, Training. Doch nichts greift dauerhaft.
Weil die Ursache tiefer liegt.

Wenn das Fass überläuft
Viele Pferde tragen solche Erreger lange in sich, ohne krank zu wirken. Doch dann kommt ein Moment, der alles kippen lässt: Ein Stallwechsel. Ein Besitzerwechsel. Ein Trainingswechsel. Unruhe in der Herde. Ein Verlust.
Ein emotionaler Umbruch – auch im Umfeld des Menschen.
Pferde sind feinfühlige Wesen. Sie nehmen Spannungen wahr, oft bevor wir sie selbst erkennen.

Ganzheitlich begleiten – statt nur Symptome bekämpfen
Ich bin kein Tierarzt und stelle keine Diagnosen.
Meine Arbeit beginnt dort, wo wir genauer hinsehen, zuhören und Zusammenhänge erkennen. Mit einer gründlichen Bioresonanzanalyse kann man Ursachen wie eine bakterielle Infektion wie z.B. eine Borrelieninfektion aufdecken.
Und dann ist das Ziel nicht der Kampf gegen einen Erreger – sondern die Stärkung des gesamten Systems.
Ein Körper, der in Balance ist, bietet stillen Erregern keinen Raum mehr.
Naturheilkundliche Begleitung, Milieuregulation, gezielte Mikronährstoffe und die Unterstützung von Darm, Nervensystem und Immunsystem können wertvolle Bausteine auf diesem Weg sein – immer individuell und achtsam eingesetzt.

F8aa502859ad1916a4eed8c709bbb1312be43d47 1024x699

Borreliose – Ein Thema, das viele Pferdehalter verunsichert – vor allem, weil Symptome oft unspezifisch sind und die Diagnose nicht immer eindeutig gelingt. In meinem Interview mit Vicky Hollerbaum im Kraftpferd‑Podcast sprechen wir darüber, was passiert, wenn Zecken Borrelien übertragen, welche Anzeichen auf eine Infektion hindeuten können und warum das Immunsystem eine entscheidende Rolle spielt. Wir beleuchten, warum manche Pferde trotz positivem Befund symptomfrei bleiben, während andere deutliche Beschwerden entwickeln, und welche ganzheitlichen Ansätze in der Behandlung sinnvoll sein können. Die Podcast‑Folge bietet dir fundiertes Wissen, praxisnahe Hinweise und wertvolle Impulse, um dein Pferd besser zu verstehen und frühzeitig zu unterstützen. Wenn du dich fragst, wie du Borreliose erkennen kannst, welche Diagnostik sinnvoll ist und welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt, findest du hier einen verständlichen Einstieg in dieses komplexe Thema.

https://kraftpferd.de/75-borreliose-podcast/

Wenn du nach dem Hören Fragen hast oder dir bei deinem eigenen Pferd etwas auffällt, melde dich gern bei mir für ein kostenloses Erstgespräch.

file 000000009dac722f9beba0682010b057

Equines Asthma beim Pferd
Atemwegserkrankungen zählen – neben Lahmheiten – zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen beim Pferd. Besonders das Equine Asthma ist weit verbreitet und betrifft Schätzungen zufolge etwa jedes vierte Pferd in Deutschland. Für viele Pferdehalter beginnt der Weg dieser Erkrankung scheinbar harmlos: gelegentlicher Husten zu Beginn der Arbeit, vermehrtes Abschnauben oder eine leichte Leistungsminderung. Nicht selten werden diese Anzeichen lange unterschätzt oder als „normal“ abgetan.
Bleiben diese frühen Warnsignale jedoch unbeachtet, können sich schleichend chronische Entzündungsprozesse in den Atemwegen entwickeln. Diese führen langfristig zu einer deutlichen Einschränkung der Sauerstoffaufnahme, zu Atemnot, Leistungsintoleranz und nicht zuletzt zu erheblichem Stress für das betroffene Pferd. Als Fluchttier ist das Pferd evolutionär darauf angewiesen, jederzeit ausreichend Luft zur Verfügung zu haben – Luftnot bedeutet für den Organismus daher immer auch Alarmzustand und eine Stressbelastung.

Meine Facharbeit: fundiertes Wissen aus ganzheitlicher Sicht
Im Rahmen meiner Abschlussarbeit zur Tierheilpraktikerin (übrigens benotet mit der Note 1,0) habe ich mich intensiv mit dem Thema „Equines Asthma – Atemwegserkrankungen bei Pferden naturheilkundlich behandeln“ auseinandergesetzt.
Ziel meiner Arbeit war es, Equines Asthma nicht isoliert als Lungenerkrankung zu betrachten, sondern die Erkrankung in ihrem gesamten Zusammenhang zu verstehen. Denn die Lunge steht in enger Wechselwirkung mit vielen anderen Systemen des Körpers – insbesondere mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel, der Leber, dem Herz-Kreislauf-System und auch der Psyche des Pferdes.
Die Facharbeit verbindet schulmedizinische Grundlagen wie Pathophysiologie, Diagnostik und gängige medikamentöse Behandlungsstrategien mit einem breiten Spektrum naturheilkundlicher Therapieansätze und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Ursachenforschung.

Equines Asthma – mehr als „nur Husten“
Der Begriff Equines Asthma umfasst heute verschiedene nicht-infektiöse, entzündliche Atemwegserkrankungen beim Pferd. Diese reichen von milden, oft subklinischen Verlaufsformen bis hin zu schweren chronischen Erkrankungen mit dauerhafter Atemwegsverengung.
Gemeinsam ist allen Formen, dass sie durch Umweltfaktoren wie Staub, Schimmel, Pollen oder Schadgase begünstigt werden, häufig eine allergische Komponente besitzen und sich unter ungünstigen Bedingungen kontinuierlich verschlechtern können
Ein entscheidender Punkt: Equines Asthma gilt als nicht heilbar, jedoch als gut kontrollierbar – vorausgesetzt, die auslösenden Faktoren werden erkannt und konsequent reduziert. Mit Hilfe der Bioresonanzanalyse kann man oft die Ursache des Hustens herausfinden und im Rahmen des ganzheitlichen

Ganzheitliche Therapie beginnt im Alltag
Ein zentrales Ergebnis meiner Facharbeit ist die Erkenntnis, dass kein Therapiekonzept erfolgreich sein kann, wenn die Haltungs- und Fütterungsbedingungen nicht optimiert werden. Staubbelastung, Stallklima, Einstreu, Heuqualität, Bewegung und Stress spielen eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Erkrankung.
Zu den wichtigsten Säulen eines ganzheitlichen Managements zählen unter anderem:
– staubarme oder staubfreie Haltung
– optimierte Belüftung bei gleichzeitiger Vermeidung von Zugluft
– hygienisch einwandfreies, möglichst bedampftes oder gewässertes Raufutter
– regelmäßige, angepasste Bewegung an der frischen Luft
– Stressreduktion durch pferdegerechte Haltung und Training
Erst wenn diese Grundlagen geschaffen sind, können therapeutische Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten.

Naturheilkundliche Begleitung bei Equinem Asthma
Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Facharbeit liegt auf der naturheilkundlichen Behandlung von Atemwegserkrankungen beim Pferd. Diese verfolgt nicht das Ziel, Symptome kurzfristig zu unterdrücken, sondern den Organismus langfristig zu regulieren und zu stärken.
Zu den beschriebenen Therapieformen gehören unter anderem:
– Phytotherapie (Heilpflanzen zur Schleimlösung, Entzündungshemmung und Immunmodulation)
– Inhalationstherapie zur direkten Unterstützung der Atemwege
– Mykotherapie (Vitalpilze) zur Regulation des Immunsystems
– Aromatherapie zur Unterstützung von Lunge und Nervensystem
– Homöopathie und spagyrische Mittel
– Akupunktur, Akupressur und energetische Verfahren
Dabei wird jedes Pferd individuell betrachtet – abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, vom Alter, von Vorerkrankungen und von den jeweiligen Lebensumständen.

Wissen für engagierte Pferdehalter
Diese Facharbeit richtet sich an Pferdebesitzer, die ihr Pferd bewusst, verantwortungsvoll und ganzheitlich begleiten möchten. Sie bietet fundiertes Hintergrundwissen, praktische Ansätze für den Stallalltag und ein besseres Verständnis dafür, warum Atemwegserkrankungen oft nur dann besser werden, wenn man bereit ist, Gewohnheiten zu hinterfragen und Veränderungen zuzulassen.

👉 Die vollständige Facharbeit stelle ich interessierten Pferdebesitzern auf Anfrage gerne zur Verfügung.

Wenn Du mehr über Equines Asthma erfahren möchtest oder sich intensiver mit der Gesundheit Ihres Pferdes auseinandersetzen willst, melde dich gerne bei mir persönlich.